Oracle-Internet Developer Suite im Überblick

Einsatz der Oracle-Entwicklungswerkzeuge im Software-Lebenszyklus

Mit den Werkzeugen Oracle Designer und Oracle Developer deckt Oracle den kompletten Software-Entwicklungszyklus von Modellierung und Design über Prototyping bis hin zur Implementierung der fertigen Anwendung ab.

Oracle Designer

Oracle Designer ist die vollständige, integrierte und durchgängige Entwicklungsumgebung für Analyse, Modellierung, Design und Generierung von Datenbanken und Anwendungen, basierend auf einer teamfähigen Repository.

  • Oracle Designer ist ein Werkzeug mit offenem und Datenbank-basiertem Repository, das im Zusammenspiel mit Oracle Developer konkurrenzlose Skalierbarkeit und Integrierbarkeit bei der Erstellung verteilter Anwendungen bietet.

  • Oracle hat seit mehr als 10 Jahren Erfahrung mit Repository-basierter Entwicklung, deren großer Vorteil darin liegt, Anwendungsentwürfe unabhängig von der jeweiligen Implementierung zu verwalten. Diese Flexibilität stellt angesichts des ständigen technologischen Fortschritts einen beachtlichen Wettbewerbsvorteil dar.

  • Durch die Unterstützung von objektrelationalen Techniken (UML, C++ Klassen Bibliotheken und Server Generatoren für Oracle10g) stehen die Produktivitätsvorteile des Oracle-Modellierungs- und Generierungswerkzeuges gleichzeitig auch objektorientierten Entwicklern zur Verfügung.

Oracle Forms

Oracle Forms ist Oracles Werkzeug für die flexible und zukunftssichere Entwicklung von leistungsfähigen OLTP-Datenbankanwendungen für Client/Server bzw. Multitier und das Web. Die deklarative und Wizard-basierte Entwicklungsumgebung ermöglicht hochproduktive Anwendungsentwicklung (Erstellung von Masken- Bericht- und Chart-Anwendungen), wobei per Mausklick komplexe Applikationen ohne eine einzige Codezeile entwickelt werden können.

  • Objektorientierte Technologien wie Vererbung und Wiederverwendung von einfachen und komplexen Objekten steigern die Produktivität ganz erheblich.

  • Einmal erstellte Forms-Anwendungen können ohne Änderungen durch den Einsatz des Oracle Forms Servers im Web verwendet werden.

  • Anwendungspartitionierung per "Drag and Drop" ermöglicht konkurrenzlose Skalierbarkeit und Integrierbarkeit bei der Erstellung verteilter Anwendungen.

  • Offene Umgebung zur vollständigen Unterstützung robuster Anwendungen unter Windows, Macintosh, UNIX sowie von Java-Clients.

  • Unterstützung von Oracle-Datenbank-Erweiterungen für die Verarbeitung von nicht-relationalen Daten wie z.B. Texten.

Oracle Reports

Reports stellt eine intuitiv zu bedienende Entwicklungsumgebung für leistungsfähiges "Database Publishing" und intelligentes Berichtswesen zur Verfügung. Dabei ist es unwesentlich ob es sich um ein Client/Server bzw. Multitier- oder ein Web-System handelt. Das Leistungsspektrum von Oracle Reports reicht vom einfachen Listendruck bis hin zu interaktiven Multimedia-Berichten mit z.B. integrierten Videos.

  • Oracle Reports ermöglicht ein anwendungs- und plattformunabhängiges Publizieren von Datenbankinhalten.

  • Oracle Reports ist prädestiniert für Unternehmen, die einer großen Zahl von Benutzern präzise und zeitaktuelle Geschäftsdaten in einem Bericht aus einer Datenbank zur Verfügung stellen wollen.

  • Für die Ausgabe werden alle Standardformate unterstützt.

Oracle JDeveloper

Der Oracle JDeveloper (auch einzeln zu lizenzieren) ist ein integriertes Paket von Oracle-Produkten (Entwicklungswerkzeuge, Datenbank und Applicationserver), um Datenbankenanwendungen oder wiederverwertbare Anwendungsbausteine in Java zu entwickeln.

Die Oracle JDeveloper Suite verknüpft Stärke und Produktivität der universellen Programmiersprache Java mit der Leistungsfähigkeit der Oracle-Plattform. Damit wird sie im besonderen den Ansprüchen der Java-Entwickler gerecht, mittels einer integrierten Entwicklungsumgebung moderne, Komponenten-basierte Datenbankanwendungen zu erstellen, zu testen und einzusetzen.

  • Visuelle Entwicklungsumgebung mit ausgereifter "Two-Way" Java-Compilertechnologie.

  • Erstellung komplexer Anwendungslogik in Java für zwei- und mehrschichtige Anwendungen sowie wiederverwendbarer Komponenten.

  • Unterstützung durch intelligente Wizards.

  • Unterstützung von Industriestandards wie Java Beans, JDBC, Enterprise JavaBeans und CORBA.

  • Java-Zugriff auf PL/SQL Stored Procedures.

  • Java-Datenbankprogrammierung und Debugging mit SQLJ ("Java-Precompiler").

  • Erstellung CORBA-kompatibler Enterprise Java Beans (EJB) Komponenten für IIOP-Intranet-Anwendungen.